„Uni-Phantom“ gefasst – Irakischer Flüchtling (31) nach DNA-Probe verhaftet

Die Anteilnahme der Bevölkerung war riesig. Allein mehr als 100 Hinweise aus der Bevölkerung gingen bis heute zur Phantombild-Fahndung nach dem Vergewaltiger der beiden Studentinnen ein. Gestern wurde ein tatverdächtiger Mann in Bochum festgenommen.

In einer Pressekonferenz wollen Polizei und Staatsanwaltschaft heute Einzelheiten ihrer Ermittlungen erläutern. Im August und im November waren die zwei Frauen in der Nähe der Bochumer Universität vergewaltigt worden.

Nach dem Fahndungserfolg der Kollegen im Freiburger Mordfall konnte am Montag auch die Bochumer Polizei vermelden: Wir haben ihn! Juristisch korrekt ist der Mann derzeit ein dringend Tatverdächtiger an den beiden Vergewaltigungen im August und November an Studentinnen im Uni-Viertel Bochum. Ein Polizeisprecher bestätigte der Zeitung „Der Westen“:

Wir sind froh, dass der Mann nun in Polizeigewahrsam ist und nun nichts mehr passieren kann.“

(Polizeisprecher, Bochum)

DNA-Probe überführt Täter

Laut „Bild“ konnten die DNA-Spuren von den Tatorten den Täter überführen. Dem Blatt zufolge handelt es sich um einen 31-jährigen Asylbewerber aus dem Irak, der in einer Flüchtlingsunterkunft lebt.

Wie die „Bild“ berichtet, wurde die 21-jährige, im August vergewaltigte Studentin bei der Tat so stark verletzt, dass die Polizei eine Mordkommission einsetzte. Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann sagte der „Bild“ nach dem zweiten Vergewaltigungsfall:

Wir können nicht ausschließen, dass der Täter sein Opfer töten wollte.“

(Oberstaatsanwalt Bachmann)

An der Uni sorgte die Nachricht von der Verhaftung des „Uni-Phantoms“ jetzt für Erleichterung:

Wir hatten über Social Media und durch die Fachschaften Studentinnen gewarnt. Unser Sicherheitsdienst bietet Hilfe, zum Beispiel abends durch Begleitungen zum Auto.“

(Uni-Sprecher)

Nach der Vergewaltigung einer 21-jährigen Studentin im August 2016, fiel im November eine zweite Studentin dem 31-jährigen Iraker zum Opfer, diesmal mit internationaler Aufmerksamkeit. Das zweite Opfer, eine chinesische Studentin (27), beschrieb dann im Internet die Umstände der Tat, die ein großes Thema im chinesischsprachigen Netz wurde. Sogar Chinas großes Nachrichtenportal Sohu berichtete. (Hier EPOCH TIMES-Bericht auf chinesisch.)

Vergewaltigungsfall mit internationaler Aufmerksamkeit

Schließlich bestätigte das chinesische Generalkonsulat in Düsseldorf am 18. November den Vorfall in einer öffentlichen Mitteilung und riet:

Alle chinesischen Bürger in Deutschland sollten auf ihre Sicherheit achten.“

(Chinesisches Konsulat Düsseldorf)

Quelle: Epoch Times

Foto: GoogleMaps/Polizei Bochum/Komposition EPT

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