Schwerer Raub zum Nachteil einer Radfahrerin – Drei Verdächtige in Untersuchungshaft

In den gestrigen Abendstunden kam es im Bereich des Radweges der Bundesstraße 214 zwischen den Ortschaften Celle und Hambühren zu einem schweren Raub zum Nachteil einer 48-jährigen Radfahrerin aus Hambühren.

Gegen 18.15 Uhr befuhr die Frau den direkt neben der Bundesstraße 214 verlaufenden Radweg zwischen Celle und Hambühren in Fahrtrichtung Hambühren. Rund vier Kilometer hinter dem Celler Ortsausgangsschild sei sie unvermittelt von drei jungen Männern vom Fahrrad gerissen und mit der Faust in das Gesicht geschlagen worden. Die Männer hätten die Frau sodann in den Wald geschleppt, es dort mit einem Seil an einen Baum gefesselt und nach Wertsachen durchsucht. Letztlich sei ihr das mitgeführte Handy abgenommen worden. Danach seien die Täter unter Mitnahme des Fahrrades der 48-Jährigen in Richtung Celle geflohen.

Der Frau sei es gelungen, sich aus der Fesselung zu befreien und zur nahegelegenen Bundesstraße zu laufen, wo sie auf sich aufmerksam gemacht habe. Während der erste Helfer mit seinem Pkw angehalten und sich um die Frau gekümmert sowie zeitgleich einen Notruf an die Polizei abgesetzt habe, sei ein anderer mit fünf weiteren Helfern besetzter Pkw an den Flüchtigen vorbei gefahren und habe am Ortseingang Celle auf die Täter gewartet.

Die eingesetzten Polizeibeamten, die von den Helfern durch stetigen Telefonkontakt über den aktuellen Aufenthaltsort der Räuber informiert wurden, konnten in Höhe des Ortseinganges von Celle kurze Zeit später drei Männer anhalten und festnehmen.

Bei den Männern handelt es sich um drei junge afghanische Flüchtlinge im Alter von 18, 22 und 25 Jahren. Zwei Tatverdächtige sind im Landkreis Celle, der Dritte im Landkreis Emsland wohnhaft.

Am heutigen Tage fanden zeitgleich Durchsuchungen im Landkreis Celle sowie im Landkreis Emsland statt. Dabei wurden bei den Beschuldigten aus dem Landkreis Celle eine Vielzahl von Handys, ein Messer sowie weitere Gegenstände aufgefunden, die im Zusammenhang mit weiteren Raubüberfällen stehen dürften.

Im Rahmen der Vernehmungen gestand einer der Männer die Tatbegehung in Hambühren. Darüber hinaus räumte er noch sechs weitere Raubstraftaten im Stadtgebiet von Celle ein. Die beiden anderen Beschuldigten gestanden Ihre Anwesenheit bei der Tat vor Hambühren ein.

Nach weiteren polizeilichen Ermittlungen stehen die Beschuldigten im Verdacht, insgesamt elf Überfälle in Celle begangen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Celle beantragte beim zuständigen Amtsgericht in Celle gegen alle drei Beschuldigten den Erlass eines Haftbefehls, der antragsgemäß erging. Sie befinden nun in Untersuchungshaft.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59457/3494327

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