Sexueller Übergriff: Wer kennt ihn?

In der Unterführung bedrängt und angefasst: Nur durch energische Gegenwehr hat sich das Opfer vor seinem Angreifer retten können. Zwei Monate nach dem Vorfall ist der Täter noch immer auf der Flucht.

Alles fing so harmlos an: Ein junger Mann erkundigt freundlich sich am Türkismühler Bahnhof bei einer Frau danach, wo der Bus nach Oberthal abfährt. Bereitwillig gibt die 38-Jährige Auskunft. Hilfsbereit, ohne im Geringsten damit zu rechnen, dass sie wenige Augenblicke später Opfer eines sexuellen Übergriffs wird.

Was der Sprecher der Bexbacher Bundespolizei, Dieter Schwan, berichtet, ist harter Tobak: Der Unbekannte drückt plötzlich die Passantin in der Unterführung gegen die Wand. Er grabscht ihr ans Gesäß, wird noch zudringlicher, will sie küssen und an der Brust befummeln. Allerdings rechnet der Angreifer nicht mit der selbstbewussten Gegenwehr seines Opfers. Die Frau brüllt ihren Peiniger an, der daraufhin das Weite sucht.

All das trug sich bereits vor zwei Monaten zu, am 28. August gegen 20.40 Uhr. Und obwohl die Angegriffene umgehend die Ermittler verständigte, ist der Fremde bislang nicht enttarnt. Doch die Beamten lassen nicht locker. Seit Freitag fahnden sie mit einem Phantombild. Auf Grund einer detaillierten Personenbeschreibung des Opfers war es den Spezialisten möglich, die Skizze anzufertigen. Gegen ihn wird wegen sexueller Nötigung und Beleidigung ermittelt.

Und hier die Täterbeschreibung:

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  • zwischen 20 und 25 Jahre,
  • 1,70 Meter,
  • schlanke bis dünne Figur.
  • Länglich ovales, hageres Gesicht; rundliches Kinn; langer, dünner Hals.
  • Kurzes, dichtes, schwarzes, hochstehendes Haar;
  • dunkle Augen und Augenbrauen.
  • Er sprach gebrochen Deutsch, wohl aus dem arabisch-sprachigen Raum.
  • Zur Tatzeit trug er ein grobkariertes Hemd mit gelb.

Insgesamt vermittelte er ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Kontakt zur Bundespolizei: Tel. (0 68 26) 52 20 oder kostenfrei Tel. (08 00) 6 88 80 00. Insbesondere wird der Bahnbedienstete gebeten, sich zu melden, der während des Zwischenfalls in der Nähe war.

Quelle: Saarbruecker Zeitung

Foto: Bundespolizei

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