Bundespolizei ermittelt nach zwei Fällen sexueller Belästigung am Essener und Dortmunder Hauptbahnhof

Auf Grund von zwei Fällen sexueller Beleidigung ermittelt die Bundespolizei gegen vier Tatverdächtige.

 

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Beide Fälle ereigneten sich bereits am vergangenen Samstag (10. September). Im Dortmunder Hauptbahnhof belästigte gegen 03:30 Uhr ein 54-jähriger Tatverdächtiger aus Dortmund eine 24-jährige Frau aus Düsseldorf. Nach Zeugenaussagen soll der Dortmunder die junge Frau gegen ihren Willen umarmt haben. Anschließend versuchte er, der Frau zwischen die Beine zu greifen. Durch das beherzte Eingreifen von zwei Zeuginnen, welche die geschockte Düsseldorferin von dem Mann wegzogen, konnten weitere Belästigungen verhindert werden. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Tatverdächtigen noch in Bahnhofsnähe vorläufig festnehmen und zur Wache bringen. Dort wollte er sich zum Tatvorwurf nicht äußern. Gegen den 54-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung auf sexueller Basis eingeleitet.

Ebenfalls am frühen Samstagmorgen (10. September) gegen 00:30 Uhr soll eine Gruppe von drei Männern (17/18/21) eine 16-jährige Jugendliche aus Selm sexuell belästigt haben. Diese hatte sich nach eigenen Angaben ein Mobiltelefon von den Männern geliehen. Daraufhin hätten die Männer sie verbal zu sexuellen Handlungen aufgefordert und ihr dabei ein Kondom gezeigt.

Anschließend verließen die Männer die Örtlichkeit. Geschockt vertraute sich die 16-Jährige Mitarbeitern der Bahnsicherheit an. Diese informierten die Bundespolizei. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnte daraufhin drei Personen festgestellt werden. Bei diesen handelt es sich um zwei 17 und 18-jährige Berliner und einem 21-jährigen Essener. Zum Sachverhalt befragt, erklärten sie den Einsatzkräften, dass es sich um einen Scherz gehandelt haben soll und sie sich nicht über dessen Wirkung bewusst gewesen seien. Auch gegen das Trio wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Beleidigung eingeleitet.

Quelle: Bundes Polizei

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